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Eigene Lösung · SOUVERÄNE INFRASTRUKTUR

Fabrik, Netz und Gebäude in einem Bild

Wo hängt diese Anlage eigentlich am Netz? Bisher wusste das ein Kollege, und der war auf Urlaub. Jetzt zeigt es der Browser – in 3D und mit Live-Status.

DomainSouveräne Infrastruktur
KategorieEigene Lösung
Geräte aus der CMDB im Zwilling178
Räume, rekonstruiert aus 26 Brandschutzplänen407
Produkte im 3D-Lager, alle 15 Minuten aus dem ERPüber 1.800
Knoten im Beziehungsnetz der Produktionrund 2.800
FürProduktionsbetriebe und IT-Leiter
StatusIm Einsatz

Die Herausforderung

In einem Produktionsbetrieb ist das Wissen über die eigene Infrastruktur gut verteilt: Server im Monitoring, Geräte in einer Inventarliste, Anlagen in der Leittechnik, Bestände im ERP, das Gebäude in Plänen, die niemand nachführt. Was ein Serverausfall mitnimmt, weiß, wer es im Kopf hat. Vom Gebäude gab es nur Brandschutzpläne als PDF und CAD-Dateien eines Programms, für das keiner mehr eine Lizenz besitzt.

Was wir gebaut haben

Einen digitalen Zwilling, der im Browser läuft und keine eigene Pflegeliste braucht. Er liest, was es schon gibt – und nur lesend.

  • Infrastruktur als Karte: Standorte, Server, Anlagen und Geräte als zoombare Kacheln, gefärbt nach Live-Status. Ein Klick zeigt den Wirkungsradius: was mitfällt, wenn dieses Gerät steht. Ein Zeitregler spielt vergangene Tage nach, eine Abdeckungsansicht zeigt, wo Backup oder Virenschutz fehlen.
  • Gebäude in 3D: Aus 26 Brandschutzplänen rekonstruiert – fünf Geschosse, 407 Räume, fast 500 Türen, als IFC-Modell. Jedes Element trägt seine Herkunft: aus dem Plan gelesen, angenommen oder später gescannt. Für die alten CAD-Dateien entstand ein eigener Leser, der ohne das Originalprogramm auskommt. Nebenbei fiel auf, dass die Maßstabsleisten der Detailblätter um gut ein Drittel danebenlagen. Die Geräte aus der CMDB stehen in ihren Räumen, Kabel inklusive.
  • Lager zum Durchgehen: Lagerbereiche als Regaltürme, Fächer mit Inhalt und Chargen, alle 15 Minuten aus dem ERP. Die Suche fliegt zum Regal und verlinkt zurück auf den Artikel.
  • Fabrikhalle mit Leitwarte: 28 Anlagen und 127 OT-Geräte als begehbare Halle, an der Wand die Prozessbilder der Leitwarte mit echten Messwerten.
  • Beziehungsnetz der Produktion: Charge, Behälter, Rohmaterial, Messung, Kunde und Anlage als drehbarer Graph mit rund 2.800 Knoten.
  • Steuerbar durch einen KI-Agenten: Über eine MCP-Schnittstelle lenkt ein Agent die Ansicht und sieht, was der Nutzer gerade auswählt. Zutritt nur mit Firmen-Login.

Darunter: Three.js mit WebGPU, eine schlanke Python-API, Daten aus ERP, CMDB, Monitoring und Anlagen-Historian.

Was es bringt

Bei einer Störung beginnt die Suche nicht mehr mit „Wer weiß das?“, sondern mit einem Klick auf den Knoten. Gebäude, Netz und Maschinen liegen übereinander statt in zehn Ordnern. Wer neu ist, findet Anlage, Raum und Regal, ohne drei Leute zu fragen. Und weil der Zwilling nur liest, kann er im Betrieb nichts verstellen.

Für wen das passt

Produktionsbetriebe mit eigener IT und eigenen Anlagen, deren Daten schon in ERP, CMDB und Monitoring liegen – oder bald liegen sollen. IT-Leiter, die bei Störungen schneller sehen wollen, was betroffen ist. Facility Management, das ein Gebäudemodell braucht und nur Pläne hat. Eine Einschränkung gehört dazu: Der Zwilling macht Daten sichtbar, nicht richtig. Was in der CMDB fehlt, fehlt auch im Bild.

TechnikOdoo 18 · Three.js (3D/Viewer) · TimescaleDB · PostgreSQL · MCP-Server · SCADA / HMI (PWA)
Passt zuIndustrie- & Produktionsbetrieb · Drei Programme reden nicht miteinander · Klarere Prozesse · Eigene Loesungen
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