mnemo
Ein KI-Agent, der sich erinnert – über Sitzungen hinweg, mit klaren Regeln, wo welches Wissen hingehört.
mnemo ist unser eigenes Agenten- und Gedächtnis-Framework – ein KI-Assistent, der nicht bei jedem Start wieder bei null anfängt. Über durchsuchbare Wissensspeicher führt er ein Langzeitgedächtnis: Was einmal verstanden wurde, ist beim nächsten Mal wieder da.
Das Besondere ist nicht das Erinnern allein, sondern die Ordnung dahinter. Wissen liegt in getrennten Speichern, streng nach Projekt sortiert – Kundenwissen bleibt beim Kunden und wandert nicht in andere Kontexte. Wer worauf zugreifen darf, ist Architektur, nicht Zufall.
Intern nennen wir das die Goodfather-Rolle: eine Instanz, die über alle Projekte hinweg den Überblick behält, während die einzelnen Assistenten strikt auf ihr Mandat beschränkt bleiben. Einer sieht das ganze Bild – ohne die Teile zu vermischen.
Und mnemo behauptet nicht einfach drauflos. Vor einer Aussage geht er zurück an die Quelle – lieber ein ehrliches „weiß ich nicht" als selbstbewusst daneben. Seine Notizen pflegt er selbst und hält sie überprüfbar: verifizierte Fakten mit Datum, Widersprüche werden korrigiert statt gedoppelt.
Ein Beispiel aus dem Alltag: Nach einem Kontext-Reset – dem berüchtigten „/clear" – weiß der Agent am Montag noch, was am Freitagabend offen war, welche Entscheidung warum fiel und wo die Leiche im Keller lag. Kein „wer waren Sie noch gleich?", kein dreimal erklärtes Setup.
Speicher ist eben nicht Gedächtnis; Speicher plus Protokoll ist Gedächtnis. Alles läuft souverän im eigenen Netz, über ein eigenes LLM-Gateway – kein Gedanke wandert ungefragt in eine fremde Cloud.